Bewässerung von Stadtbäumen am Beispiel der „Michelwiese“

Rubrik
Illustration
Auftraggeber
Hamburgs Bäume

Einfach und effizient: Anwohnende/Ehrenamtliche gießen die Stadtbäume in ihrer Umgebung mit aufgefangenem Regenwasser.
Unsere Stadtbäume haben es zunehmend schwerer. Durch lang anhaltende Trockenzeiten, erhöhte Temperaturen in der Innenstadt und dem hohen Versiegelungsgrad der Böden bekommen die Stadtbäume zu wenig Wasser. Und dies wird sich in Zukunft noch verschlimmern.
Deshalb müssen unsere Bäume geschützt und bewässert werden. Nicht nur Jungbäume, sondern auch besonders die alten Bäume.
Die Idee, Regenwasser aufzufangen und in Tanks zu speichern, ist nicht neu und wird bereits erfolgreich von den Gießkannenheld:innen in Essen und Gelsenkirchen umgesetzt giesskannenheldinnen.de. Dieses Konzept sollte auch in Hamburg eingeführt werden:

Fakten der Idee:

  • Die regnerischen Schiet-Wetter-Tage in Hamburg werden genutzt, um das Wasser für Trockenzeiten zu speichern
  • Hamburger können sich aktiv für den Erhalt von Hamburger Straßenbäumen einsetzen
  • Die Bevölkerung wird sensibilisiert für die lokalen Folgen des Klimawandels
  • Regenwasser wird in den Wasserkreislauf zurückgegeben und landet nicht in der Kanalisation
  • Mehr Stadtbäume werden überleben, bekommen wirksameres, dichteres Blattwerk zur Verdunstung und Kühlung der Umgebung
  • Das soziale Miteinander der Anwohner wird gestärkt
  • In Bezug auf Nachhaltigkeit können bereits genutzte Tanks aus der Lebensmittelindustrie verwendet werden
  • Es gibt viele gute Standorte, um 1000 l Tanks aufzustellen
  • Die Regentanks sind mit einem Schloss gesichert
  • Die Baumbeutel sind ebenfalls abschließbar, um sie vor Raub zu schützen